Krebstumore im Frühstadium erkennen, mit Biophotonik scheint viel möglich. Mit Hilfe von Photonen (Lichtquanten) kann Unsichtbares sichtbar gemacht werden. Ein Ziel ist es, mit Licht die Ursachen von Krankheiten zu verstehen, wie der Leiter des Instituts für Photonische Technologien in Jena (IPHT), Professor Jürgen Popp ausführt:
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Dem Leiter des IPHT, dem Professor Jürgen Popp zufolge können mit Hilfe von Lasern Gewebeproben bis ins kleinste Detail untersucht werden. Die Forscher können so molekulare Bausteine feststellen, die dazu führen, dass Krebs entsteht. (Länge 00:49 Min.)
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Dem Wissenschaftler zufolge wird es bereits in wenigen Jahren marktreife Produkte geben, die ersten klinischen Studien liefen schon. Damit werde es möglich, den Weg eines Medikamentenwirkstoffs in den Zellen eines Organs zu beobachten; Krankheiten könnten bereits in ihrer Entstehungsphase erkannt werden, verspricht das Institut für Photonische Technologien in Jena:
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Dem Leiter des IPHT, dem Professor Jürgen Popp ist es das Ziel, Krebstumore zu erkennen, wenn sie erst einige Millimeter groß sind. Das könnten andere Verfahren nicht. (Länge 00:58 Min.)
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Dem Leiter des IPHT, dem Professor Jürgen Popp erklärt, dass Biophotonik schneller ist als andere Verfahren. (Länge 00:21 Min.)
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Ein Tester für den Einsatz in Labors ist auf der LASER World of PHOTONICS zu sehen, der Bio Particle Explorer von der Firma rapID. Mit diesem Gerät lassen sich sehr schnell einzelne Bakterien identifizieren. Dazu Andreas Wolf, der sich bei dem IPHT um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert:
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Andreas Wolf, der sich beim IPHT um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert, hebt hervor, dass der Bio Particle Explorer das erste marktreife Produkt der Biophotonik ist; ohne langwierige Laborschritte werden mit diesem Gerät schnell Bakterien identifiziert. (Länge 00:43 Min.)
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Der Bio Particle Explorer sieht aus wie eine größere Kaffeemaschine. Die Firma Qiagen zeigt auf der LASER World of PHOTONICS den sogenannten QIAcube, mit dessen Hilfe ein Blick unter die Oberfläche gewährt wird. Der Molekularbiologe von Qiagen Thorsten Singer beschreibt das Gerät:
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Das ist laut dem Molekularbiologen von Qiagen, Thorsten Singer ein Gerät, das vollautomatisch Nukleinsäuren aus biologischen Proben extrahiert, und auf diese Art und Weise quasi einen Blick auf den Tumor auf molekularer Ebene erlaubt. (Länge 00:32 Min.)
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Atmo QIAcube Gerät tastet ab (Länge 00:39 Min.)
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Neben der Medizin gibt es für die Biophotonik noch zahlreiche andere Einsatzmöglichkeiten. So können kleinste Verunreinigungen im Wasser aufgespürt werden. Mit der Biophotonenanalyse können auch mit Schadstoffen belastete, gentechnisch behandelte oder radioaktiv verstrahlte Lebensmittel aufgespürt werden. Laut dem Leiter des IPHT, Professor Jürgen Popp hat Deutschland in diesem Bereich eine führende Rolle, aber der Wissenschaftler sieht ein gewisses Risiko:
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Dem Leiter des IPHT, dem Professor Jürgen Popp sieht die Spitzenposition Deutschlands in Gefahr, denn die Konkurrenz schläft nicht. (Länge 00:30 Min.)
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Im Forschungsschwerpunkt Biophotonik, das vom Bundesforschungsministerium 2001 gegründet worden ist, sind mittlerweile 120 Firmen und Institute vertreten. Beide Seiten, Bundesregierung und Industrie haben bereits jeweils 50 Millionen Euro in verschiedene Projekte investiert. Weitere 25 Millionen Euro sind in Aussicht. Momentan spüren die Wissenschaftler laut Popp die Wirtschaftskrise noch nicht. Man spüre allerdings, dass manche Firmen zurückhaltender werden.