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Hauptpressekonferenz
ITMA 2007 zur Lage der Branche, Trends und Highlights
der Messe |
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Die ITMA 2007, die Weltleitmesse
der Textilmaschinenbranche findet vom 13. bis 20. September
statt. In diesem Jahr haben sich bereits über 1.450
Aussteller aus 38 Ländern angemeldet – ein neuer Rekord!
Auf der Veranstaltung wird die gesamte textile Kette
abgebildet, von Maschinen für die Vliesherstellung,
für technische Textilien, bis hin zu Strickmaschinen
und dem Bereich Textilchemikalien. Die meisten Aussteller
kommen aus Deutschland, Italien und der Schweiz. Mehr
als 100.000 Besucher werden erwartet. Der Vorsitzende
der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Manfred
Wutzlhofer freut sich, erstmalig Gastgeber dieser Veranstaltung
zu sein: |
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O-Ton: Manfred
Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Messe München GmbH freut sich über den Ausstellerrekord
der ITMA. |
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Seit 1951 findet die ITMA im
vierjährigen Turnus an ständig wechselnden Veranstaltungsorten
statt, das letzte Mal 2003 in Birmingham. In Deutschland
wurde die Weltleitmesse das letzte Mal 1991 durchgeführt,
in Hannover. Die Wahl Münchens wurde laut Johann Philipp
Dilo, dem Leiter des VDMA Fachverbandes Textilmaschinen,
von allen nationalen CEMATEX Verbänden mit großer Zustimmung
getragen: |
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O-Ton: Der
Leiter des VDMA Fachverbandes Textilmaschinen, Johann
Philipp Dilo erklärt, warum München als Standort
für die ITMA ausgewählt wurde. |
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Der Vorsitzende des ITMA Komitees
und Geschäftsführer der Trützschler GmbH & Co KG Textilmaschinenfabrik,
Heinrich Trützschler erinnert daran, dass sich die Welt
wirtschaftlich rasant gewandelt, in den eineinhalb Jahrzehnten
seit der letzen ITMA in Deutschland. So wanderte vor
allem die arbeitsintensive Textilindustrie immer weiter
nach Asien und Osteuropa. Und auch wenn für die Hersteller
von Textilmaschinen in China, Indien und de Türkei neue
Wettbewerber entstanden, so konnten die Etablierten
ihre Stellung doch behaupten: |
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O-Ton: Der
Vorsitzende des ITMA Komitees und Geschäftsführer der
Trützschler GmbH & Co KG Textilmaschinenfabrik, Heinrich Trützschler zur Stellung der Deutschen
in der Branche |
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O-Ton: Der
Leiter des VDMA Fachverbandes Textilmaschinen, Johann
Philipp Dilo zur Bedeutung des deutschen Textilmaschinenindustrie |
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O-Ton: Der
Vorsitzende des ITMA Komitees und Geschäftsführer der
Trützschler GmbH & Co KG Textilmaschinenfabrik, Heinrich
Trützschler erklärt, warum Deutsche Hersteller
so erfolgreich sind. |
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Heilen
mit intelligenten Textilien |
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Medizintextilien nennt sich
das Anwendungsgebiet ganz nüchtern und hat doch Spektakuläres
zu bieten, vor allem im Bereich der textilen Implante.
Selbst Organe wie die Leber und künstliche Arterien
können aus medizinischen Textilien geschaffen werden.
In der High-Tech Entwicklung ist das Institut für Textil-
und Verfahrenstechnik Denkendorf DTM ganz vorne mit
dabei. Dr. Martin Dauner vom DTM hat jahrelang in diesem
Bereich geforscht: |
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O-Ton: Martin
Dauner vom DTM zu den Anforderungen von medizinischen
Textilien. |
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Seit neuestem beschäftigen
sich die Forscher in Denkendorf auch mit textilen Leitstrukturen
für Nerven: |
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O-Ton: Martin
Dauner zu textilen Leitstrukturen für Nerven. |
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Auf der ITMA mit einem Stand
vertreten sind auch die Forscher des Institutes für
Textiltechnik der RWTH Aachen, kurz ITA. Auch die Wissenschaftler
dort beschäftigen sich mit medizinischen Textilien,
wie Dr. Bernhard Schmenk an dem Beispiel von Augenimplantaten
ausführt: |
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O-Ton: Dr.
Bernhard Schmenk vom ITA Aachen zu Einsatz
von Textilien bei Augenimplantaten |
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Die Implantate sind sicherlich
die anspruchsvollsten Anwendungen für medizinische Textilien.
Beträgt ihr Anteil an technischen Textilien derzeit
erst etwa 13 Prozent haben sie das Potenzial zum Massenmarkt
der Zukunft. Denn die Bandbreite der Produkte ist außerordentlich
groß und reicht von Krankenhausbekleidung bis hin zu
Fäden, die in der Medizin zur Wundversorgung benötigt
werden. Natürlich müssen auch sie hohen Anforderungen
genügen, wie der Geschäftsführer der Firma Steeger aus
Wuppertal, Bernd Rehrmann ausführt. Die Firma stellt
unter anderem Fäden für die Wundversorgung her: |
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O-Ton: Der
Geschäftsführer der Firma Steeger aus Wuppertal, Bernd
Rehrmann zu den hohen Anforderungen an medizinischen
Nähfäden. |
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Zur Wundversorgung werden auch
Vliese eingesetzt, für Verbände, Pflaster etc.. Laut
dem Geschäftsführer der Oskar Dilo Maschinenfabrik KG
und Vorsitzendem des VDMA Fachverband Textilmaschinen,
Johann Philipp Dilo ist der Bereich der medizinischen
und kosmetischen Vliese ein großer Wachstumsmarkt. Dilo
präsentiert auf der Messe erstmalig eine Maschine, die
sehr leichte und feste Vliesstoffe herstellt: |
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O-Ton: Der
Geschäftsführer der Oskar Dilo Maschinenfabrik KG und
Vorsitzendem des VDMA Fachverband Textilmaschinen, Johann Philipp Dilo zu den Wachstumsaussichten
von Vliesen |
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Sicherheitstextilien
- gegen Feuer und Kugeln gefeit |
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Brandsicher
Nomex heißt der Klassiker im Brandschutz. Mit seinen
40 Jahren ist er immer noch heiß begehrt. Ultraleichte
Polymerfasern werden in ein dichtes, extrem hitzebeständiges
und dabei ultraleichtes Gewebe verwandelt; wie das vonstatten
geht, dass ist das Geheimnis der Firma DuPont. Textilien
aus Nomex-Fasern kommen überall da zum Einsatz, wo es
brandgefährlich ist. Weltweit schützen sich über 3 Millionen
Feuerwehrleuten mit diesen Textilien gegen flammende
Hitze. Doch auch jeder, der schon einmal im Flugzeug
gesessen ist, hat vermutlich seinen Kopf gegen eine
feuerfeste Wand gelehnt. |
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O-Ton: Gary
A. Turner, Business Development Manager von
DuPont Artistri, über die Anwendungsmöglichkeiten von
Nomex.
(Übersetzung:) Nomex wird für Anwendungen genutzt, die
versuchen Menschen oder Materie vor Feuer oder großer
Hitze zu schützen. Sehr häufig findet es Anwendung in
der Rennfahrer-Bekleidung. Und wenn man zum Beispiel
ein Flugzeug besteigt, sind die Innenwände der Kabinen
jedes Mal aus Nomex. |
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Kugelsicher
Sie gehören zu jedem Actionfilm: quietschende Reifen,
wilde Verfolgungsjagden, Schiessereien zwischen Verbrechern
und Polizisten. Doch während im Kinostreifen meist Platzpatronen
verwendet werden, müssen sich Beamte im wirklichen Leben
gegen scharfe Munition schützen. Häufig ist in diesem
Zusammenhang von kugelsicheren Westen die Rede. Doch
was sind das für Westen? Das Zauberwort heißt: Aramid.
Dabei handelt es sich um ein sehr reißfestes Gewebe,
das aus künstlich hergestellten Filamentfasern hergestellt
wird und eine sehr hohe Sicherheit gegen Projektile
verspricht. |
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O-Ton:Michael
Langer, Product Manager Technical Textiles
bei Lindauer Dornier, erklärt, dass Aramid-Gewebe Kugeleinschläge
wie ein Kissen dämpft.
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Aramid-Gewebe sorgt aber auch
dafür, dass die Reifen von Rennfahrern die Action auf
den Formel-Eins-Strecken überstehen. Weit weniger gefährlicher
mutet dagegen der Einsatz von Aramid in Lautsprechermembranen
an. |
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Öko-Tex
erstmals auf der ITMA vertreten |
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Der Klimawandel und seine Folgen ist mittlerweile auch auf zahlreichen Messen ein wichtiges Thema, so auch auf der ITMA ´07. Dort zeigen die Aussteller nicht nur ihre neuesten umweltschonenden Produkte, sondern erstmals ist auch die Öko-Tex Gemeinschaft mit einem Stand auf der internationalen Textil- Maschinenausstellung vertreten. Die Öko-Tex Gemeinschaft besteht aus 14 unabhängigen Prüfinstituten, die mittlerweile fast in der ganzen Welt vertreten sind und unter anderem das Ökolabel „Textiles Vertrauen – Schadstoffgeprüfte Textilien“ vergeben. Preis pro Zertifizierung laut dem Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean-Pierre Haug zwischen 800 und 10.000 Euro. |
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Interview:
Das Öko-Tex Gemeinschaft gibt es seit 15 Jahren. Auf wie vielen Kleidungsstücken findet der Verbraucher mittlerweile Ihr Label? |
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O-Ton: Laut dem Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean Pierre Haug tragen Millionen Kleidungsstücke mittlerweile das Label. |
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Was muss ein Unternehmen machen,
damit es so ein Label bekommt? |
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O-Ton: Dem Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean Pierre Haug zufolge, dürfen die Produkte nicht gesundheitsschädlich sein. |
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Prüfen Sie auch, ob die Herstellung möglicherweise die Gesundheit der Angestellten in den Betrieben gefährdet? |
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O-Ton: Dafür
gibt es laut dem Prüfleiter der Schweizer Organisation
Testex, Jean Pierre Haug den Ökotex Standard 1.000. |
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Der Verbraucher muss also auf dem Label ganz genau nachschauen, um zu sehen, welche Zertifizierung die Firma durchlaufen hat, Standard 100, oder Standard 1.000. Letztgenannter ist natürlich aufwändiger und wird deshalb noch nicht so häufig nachgefragt, oder: |
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O-Ton: Prüfleiter
der Schweizer Organisation Testex Jean Pierre
Haug |
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Wie viele Unternehmen lassen sich nach Standard 1.000 zertifizieren? |
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O-Ton: Dem
Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean Pierre Haug zufolge, haben gerade einmal
30 bis 40 Unternehmen weltweit den Standard 1.000. |
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Wie prüfen Sie nach Vergabe die Unternehmen? |
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O-Ton: Laut Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean Pierre Haug müssen die Standard 100 Zertifikate jedes Jahr verlängert werden, daneben gibt es Produktkontrollen und wir machen Firmenbesuche. |
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Lehnen Sie einen Antragssteller auch mal ab? |
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O-Ton: 90 Prozent schaffen es, erklärt Prüfleiter der Schweizer Organisation Testex, Jean Pierre Haug |
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Merken Sie, dass aufgrund der derzeitigen Klimadiskussion die Sensibilität der Kunden zugenommen hat, und damit auch die Anfragen der Hersteller nach Ihrem Label? |
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O-Ton: Nachfrage
nach der strengeren Zertifizierung Öko-Tex Standard
1.000 steigt, so der Prüfleiter der Schweizer Organisation
Testex, Jean Pierre Haug |
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Fashiontrends auf der ITMA |
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„Bitte kopiert uns“ – mit dieser selbstbewussten Aufforderung will der Strickmaschinenbauer Stoll zeigen, was ihre Stoffe können. In einer Branche, die der Produktpiraterie den Kampf angesagt hat, ist eine solche Firmen-Philosophie ungewöhnlich. Zweimal im Jahr präsentiert die Firma ihre Innovationen in Form einer Mode-Kollektion. Die Kleidung soll die Modeschöpfer zum Nachahmen inspirieren, die Strickmuster können über das Internet abgerufen werden. Allerdings sind nur die Textilmaschinen der Firma in der Lage diese Muster auszuführen, wie Jörg Hartmann von Stoll erklärt: |
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O-Ton: Jörg Hartmann, verantwortlich bei Stoll für Fashion & Technology, erklärt, warum seine Firma gerne kopiert wird. |
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Die aktuelle Herbstkollektion der Firma beschäftigt sich mit dem Thema „Weltraum“:
Natürlich beschäftigen sich auch viele andere Maschinenbauer auf der ITMA mit dem Thema Fashion, wie zum Beispiel die Firma Shima Seiki aus Wakayama Japan. Auch diese Firma stellt Strickmaschinen her: |
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O-Ton: Laut Masaki S. Karasuno, Creative Director von Shima Seiki, werden vor allem Kaschmir und Wolle zurzeit gerne verarbeitet. |
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Die Designerin Yasmin Naqvi gibt einen Überblick über die Farben der aktuellen und der nächsten Saison: |
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O-Ton: Yasmin Naqvi, Design Consultant (u. a. für Shima Seiki, Brioni) über die künftigen Farbtrends. In dieser Saison werden gerne Violett- und Brauntöne verwendet, kombiniert mit Schwarz, in der nächste Frühling- Sommerkollektion werden die Farben dann wieder heller, mit Grautönen. Und im Winter werden voraussichtlich Erdtöne verwendet, wie zum Beispiel Grün. |
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Energieeffizienz
und Ressourcensparen immer mehr im Fokus der Hersteller |
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Angesichts der weltweit rasant
steigenden Energie- und Rohstoffpreise sucht die Textilindustrie
derzeit intensiv nach Wegen zu einer Optimierung ihres
Ressourcen-Managements. Viele der auf der ITMA vertretenen
Aussteller aus allen Bereichen der textilen Kette bedienen
dieses Bedürfnis, indem sie neueste, Ressourcen sparende
Maschinen und Verfahren anbieten, wie zum Beispiel Oerlikon.
Geschäftsführer von Oerlikon Textile ist Carsten Voigtländer: |
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O-Ton: Geschäftsführer
von Oerlikon Textile Carsten Voigtländer über
neue Innovationen, die auf der ITMA 07 gezeigt werden. |
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In der textilen Fertigungskette
von der Faserproduktion bis hin zur Bekleidungskonfektion
entfällt etwa die Hälfte der Energiekosten auf die Textilveredlung,
jeweils 15 Prozent auf Faserproduktion und Spinnerei
sowie 20 Prozent auf die Weberei. Ingesamt verdoppelte
sich der Energiekostenanteil am Umsatz in der deutschen
Textilindustrie im Zeitraum 1988 bis 2006 von fünf auf
aktuell mehr als zehn Prozent. Angesichts dieser deutlichen
Steigerung ist der Textilmaschinenbau gefordert, für
seine Kunden Angebote zur effizienten Nutzung von Strom,
Gas, Wasser, Dampf und Druckluft zu entwickeln. Stolz
präsentiert Flavio Tonello, Managing Director der gleichnamigen
italienischen Firma Tonello seine Wassersparenden Maschinen.
Tonello baut unter anderem Industriewaschmaschinen: |
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O-Ton: Flavio
Tonello, Managing Director der gleichnamigen
italienischen Firma Tonello |
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Aber auch bei der Energie wird
gespart: So können zum Beispiel in der Rotorspinnerei
mit modernsten Produktionsverfahren Stromverbrauchsminderungen
von bis zu 16 Prozent realisiert werden. |
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Die
Messe München informiert: ITMA 2007 kann trotz vorübergehender
Störung ungehindert pünktlich starten |
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Im Rahmen des Aufbaus der ITMA
2007, Internationale Textilmaschinenausstellung, auf
dem Gelände der Neuen Messe München wurde
ein größerer Einsatz von Polizei und Feuerwehr
notwendig. Am 12. September 2007 ab dem frühen
Nachmittag klagten einige Personen auf dem Gelände
der Neuen Messe München, die am Transport von Holzkisten
aus Übersee beteiligt waren, über Hustenreiz,
Hautreizungen, teilweise Übelkeit und Kopfschmerzen.
Im Laufe des Abends des 12. September gegen 18 Uhr traten
weitere Fälle auf. Die Symptome konnten mit Duschen
und Kleidungswechsel beseitigt werden. Die Feuerwehr
und Polizei konnten bei Messungen keine schädlichen
Stoffe feststellen. Die fraglichen Geländeteile
und einige Hallen wurden noch am Abend des 12. September
vorsorglich und vorübergehend abgesperrt. Vermutlich
sind die Ausdünstungen auf ein Begasungsmittel
zurückzuführen, das aufgrund gesetzlicher
Vorschriften bei der Verschiffung von Holzkisten eingesetzt
werden muss. Die Berufsfeuerwehr gab in der Nacht zum
Donnerstag, den 13. September, bekannt, dass die Messergebnisse
hinsichtlich des eingesetzten Begasungsmittels „Methyl
Bromid“ an den Holzkisten wie auch in den Hallen
negativ waren. Daher können keine Gesundheitsgefährdungen
auftreten. Das Referat für Gesundheit und Umwelt
und der Toxikologe vom Klinikum Rechts der Isar schließen
sich diesen Ausführungen an. Die gesamte Ausstellungsfläche
ist deshalb in den frühen Morgenstunden des 13.
September wieder freigegeben worden. Aufgrund der Vorkommnisse
musste im nordöstlichen Freigeländebereich
vorübergehend aus den gleichen Sicherheitsgründen
ein Parkplatz gesperrt werden. Aufgrund der nun geklärten
Sicherheitssituation ist der Zugang wieder möglich
und die dort geparkten Kraftfahrzeuge können weggefahren
werden. Die auf dem Parkplatz P 6 zwischengelagerten
Kisten wurden von der Feuerwehr bis zum Morgen des 13.
September 2007 auf eine weiter entfernte Fläche
transportiert. Diese Holzkisten werden unverzüglich
entsorgt, so dass weitere Gefährdungen ausgeschlossen
werden können. Das noch vorhandene Verpackungsmaterial
wurde aus den Hallen geräumt. Die Exponate können
am Stand verbleiben. Die ITMA 2007 wird daher wie geplant
am 13. September 2007 um 9 Uhr eröffnet.
UPR/es/sw |
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O-Ton: Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Messe München GmbH |
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