Die Designszene präsentiert auf der diesjährigen inhorgenta ihre Highlights und zeigt: 2011 ist alles erlaubt, es wird bunter, aber auch individueller. Hier eine Auswahl - von erschwinglichen Produkten bis hin zu hochwertigen Schmuckstücken aus edelsten Materialien.
Schmuckdesignerin Allegra Curtis, Tochter von Tony Curtis und Christine Kaufmann, präsentiert auf der inhorgenta ihre neue Schmuckkollektion. Allegra Curtis über Schmuck als Ausdrucksform sowie ihre feminine Designlinie:
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Allegra Curtis: Schmuck ist für mich als Frau, also ich kreiere eigentlich selber Schmuck schon seit 10 Jahren, und für mich bedeutet das eine gewisse Freiheit, deine Personality auszudrücken … und es ist auch natürlich ein kulturelles Ereignis, weil jede Kultur hat sich anders auszudrücken in verschiedenen Arten von Schmuck. Schmuck ist Paradies, Schmuck ist Luxus, Schmuck ist sich auch zu zeigen, wer bin ich, was bin ich, was repräsentier ich mit meinem Schmuck und natürlich geht es auch wieder darum, auch Farbe in die Palette reinzubringen, oder auch Sachen zu mischen, die man vielleicht nicht mischen würde – es ist eine Ausdrucksform (Länge 00:42 Min.)
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Allegra Curtis: Ich hab vor 10 Jahren, ich hab lange auf Hawaii gelebt, ich komme aus Kalifornien, wohne in Spanien, bin sehr natürlich von der Natur beeinflusst … ich mach sehr viele Bauchketten, ich mache sehr viele Fußketten und meine Firma heißt Allegracy Sensual Bodywear, also es hat eigentlich alles mit der Sinnlichkeit zu tun, leichte Sachen, die...also man würde sagen, meine Linie ist sehr sommerlich, sehr frühlingshaft, vielleicht für den Urlaub, ich hab das erfunden mit dem Hintergrund, dass ich mich eigentlich feminin und ein bisschen wie eine Fee beschmücken wollte, ich hab auch angefangen mit Blumen und allem, was für mich sehr feminin ist. (Länge 00:39 Min.)
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Sänger und Songwriter Patrick Nuo, Jurymitglied bei der achten Staffel der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“, präsentiert auf der diesjährigen inhorgenta den jungen Uhrenhersteller Just. Das Label steht für moderne Uhren für junge Leute, die preislich erschwinglich sind. Nuo gefällt an den Just Uhren besonders die Verbindung aus Retro und Modernität:
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Patrick Nuo: Ich steh halt wirklich so auf die Retrogeschichten und was Just jetzt ganz gut gemacht hat die ham die echt noch n Touch aufgemotzt, noch n Touch moderner gemacht wie man es bei der Uhr sieht, also erinnert an früher aber hat halt mit dem Armband ja das frische moderne Rock`n Roll eingebaut und das find ich total klasse … ich mach das auch gerne mit der Musik – auch da wieder die Verbindung wie man ja oft Musik macht, man holt oft ältere Elemente und motzt sie neu auf (Länge 00:34 Min.)
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Die Herzstücke der jungen und schrillen Modeschmucklinie Doll Up Sisters sind die bunten „Maikomäuse“ aus Kunststoff, die als Anhänger an Ketten oder Armbändern getragen werden. Mit ihren Maikomäusen – eine Mischung aus japanischer Dienerin und amerikanischer Minnie Mouse – erreichten die Designerschwestern das Finale der diesjährigen inhorgenta-Awards. Maikomaus-Schöpferin und Diplomdesignerin Sophia Wahl über zwei Designlinien, die sie auf der inhorgenta präsentiert:
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Sophia Wahl: Die Linie Doll Up Sisters wird aus Messing, aus Copolymer einem Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen entworfen, und aus Glasperlen sowie echten Süßwasserperlen. Im Moment steht unsere Maikomaus im Vordergrund, denn Maikomaus ist jetzt unter den Finalisten des Designaward in der Kategorie Lifestyle Brand und die Maikomaus hat sich entwickelt aus den Maikomädchen, diesen japanischen Mädchen, die in früher Kindheit als Dienerinnen herangezogen werden und eben sehr üppig geschminkt sind, tolle Haarfrisuren haben, dadurch wurden wir inspiriert und außerdem durch diese Haarpracht, die wir gewählt haben, links und rechts zwei Knötchen am Kopf, erinnert es auch ein bisschen an die Micky Maus und dadurch kriegt es so einen comichaften Charakter (Länge 00:51 Min.)
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Sophia Wahl: Neu ist jetzt unsere Silberlinie, in der Silberlinie haben wir ähnliche Figuren wie in unserer Doll Up Sisters klassischen Linie aus Messing, wir haben auch hier wieder die Maikomaus in verschiedenen Farben hergestellt in Silber haben wir etwas zartere Farben gewählt, die dann auch an Porzellan oder an eingefärbtes Porzellan erinnern weil das so zu dem zarten Silber besser passt und auch die Kundschaft vielleicht nicht ganz so üppig gekleidet ist … wie die Kunden, die sich mehr für unsere Doll Up Sisters Klassik Kollektion interessieren (Länge 00:39 Min.)
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Eine Schmuckdesignerin der etwas anderen Art ist Claudia Rinneberg, die ihre Stücke aus altem Eisen und anderen Abfallmetallen fertigt. Rinneberg zeigt auf der inhorgenta beispielsweise eine Kette aus Tetrapackverschlüssen. Die Designerin kombiniert alte Metalle jedoch durchaus auch mit Gold, Silber oder Diamanten. Wichtig ist ihr dabei, dass die edlen Materialien fair abgebaut und gehandelt wurden. Claudia Rinneberg, Schmuckdesignerin und Goldschmiedin, über den Charme des alten Eisens:
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Claudia Rinneberg: Ich arbeite mit altem Eisen, schon seit ich angefangen hab, Goldschmiede zu lernen komme ich um dieses Eisen nicht drum rum, auch altes Eisen, Abfalleisen, weil das ein Leben mit sich bringt, was ein vorgeformtes Halbzeug aus der Fabrik nie mit sich tragen kann und ich versuche diese Strukturen, wenn ich Silber und Gold verwende, in Silber und Gold auch umzusetzen (Länge 00:21 Min.)
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Nur aus edelsten Metallen und Steinen besteht dagegen der alte indische Schmuck der Galerie Soin. Seit 35 Jahren ist die Münchner Galerie auf Antiquitäten und Schmuck alter indischer Fürstenfamilien spezialisiert. Die Schmuckstücke sind von Hand gefertigte Unikate. Der kunstvolle, mit bunten Edelsteinen verzierte Schmuck ist gleichzeitig ein Stück alter indischer Kunst. Margarete Soin, Inhaberin der Galerie Soin, über ihren Schmuck und ihre Highlights auf der inhorgenta:
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Margarete Soin: Wir haben seit vielen vielen Jahren immer wieder alten Maharadscha Schmuck und ich habe mich inzwischen nur darauf spezialisiert, kaufe also nur von Fürstenfamilien, was immer schwieriger wird, aber ich habe sehr gute Quellen, nachdem ich das schon sehr viele Jahre mache. Meine Kunden sind immer Stammkunden, sie komme also immer wieder und bringen mir immer neue und das ist für mich wichtig (Länge 00:22 Min.)
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Margarete Soin: Ich hab ne ganze Sammlung antiker Nasenringe, was man überhaupt nicht mehr findet, hab auch einen wunderschönen, von eine Maharadscha aus Rajastan, seinen Anhänger aus Jade, das ist ein Navratten, Navratten heißt auf Deutsch übersetzt neun Glückssteine, und jeder Stein hat eine Bedeutung, das geht nach den Mondfasern, ist also ganz wichtig in Indien, ist aber auch optisch sehr schön und ich hab den dekoriert in einem wunderschönen alten Jade-Trinkgefäß, das in einer Widderform ist, also es ist ganz außergewöhnlich, das ist so mein Prunkstück hier, aber ich habe auch andere Sachen, also von der Preisrange geht es so von einigen hundert bis einige tausend – also man kann eigentlich für jeden Anlass, für jeden Geschmack etwas finden bei mir (Länge 00:46 Min.)
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Die Designerin Su Kroker lehnt die Massenproduktion von Schmuck ebenfalls ab. Ihre Kreationen sind feine, verspielte und individuelle Designerstücke, die sie ausschließlich selbst anfertigt. Schmuckdesignerin Su Kroker über die Individualität ihrer Anfertigungen:
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Su Kroker: Also ich entwickle eigentlich jedes Jahr drei bis vier Kollektionen. Jedes Stück ist wirklich ein Einzelstück, ich mach alles von Hand, ich will absolut keine Massenproduktion, es darf nicht gegossen sein, es darf auch nicht durch andere Hände wandern. Ich hab bestimmte Kollektionen und anhand davon kann ich auf Kunden zugeschnitten wieder Einzelstücke noch mal anfertigen, also je nachdem wie Farbwünsche sind...Größe (Länge 00:23 Min.)
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Zusammen mit dem Illustrator und Maler Ad Swiers und der Keramikkünstlerin Nina Veluwenkamp stellt die Designerin auf der inhorgenta ein ganzheitliches Schmuckkonzept vor, das den Kunden noch mehr Individualität bietet. Su Kroker erzählt, wie das Konzept entstanden ist:
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Su Kroker: Seit sechs Jahren hab ich eigentlich die Idee, dass ich zum Schmuck mehr bieten möchte und dass der Kunde, der bestellt, dass der nicht nur ein individuelles Schmuckstück bestellen kann, sondern dazu auch ne bestimmte Geschichte, also ne Erinnerung wieder lebendig werden kann und wir sind zu dritt, dann kann bei uns ne Geschichte bestellt werden, ein Buch oder ein Gemälde und das wiederum wird in handgefertigte Porzellankistchen, also Schatzkästchen eigentlich, gebaut und darin wird dann der Schmuck übergeben, das heißt wir transportieren Erinnerungen, die wir neu zum Leben erwecken können. Und das sind der Illustrator Ad Swiers und die Keramikkünstlerin Nina Veluwenkamp und ich (Länge 00:39 Min.)
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