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Christine Heufer
Broadcast Media Manager
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Fax: +49 89 949-9720762
Email: christine.heufer@messe-muenchen.de

Unser Hörfunkservice zur IFAT


Das Team vom Messeradio ist auch in diesem Jahr wieder auf der Messe für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen der Branche redaktionell zu bearbeiten. Gerne laden wir Sie während der Messe in unser Hörfunkstudio ein. Dieses finden Sie im 2. Stock, direkt über dem Pressezentrum West. Dort können Sie Beiträge produzieren, Gespräche mit Studiogästen aufzeichnen oder live zu Ihrem Sender schalten. Wir stehen Ihnen von 7. bis 11. Mai 2012 von 9 bis 18 Uhr gerne zur Verfügung. Schauen Sie einfach ohne Voranmeldung vorbei!
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Thema ist online Rekordergebnis für die IFAT ENTSORGA 2012: 125.000 Besucher aus 180 Ländern auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft
  Die IFAT ENTSORGA 2012 geht mit einem Rekordergebnis zu Ende. Insgesamt besuchten in diesem Jahr rund 125.000 Besucher die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Das entspricht einem Plus von rund 15.000 Besuchern im Vergleich zur Vorveranstaltung im Jahr 2010. Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München GmbH zieht daher eine sehr positive Bilanz:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München International, die IFAT ist in diesem Jahr eine Messe der Rekorde, sowohl was die Fläche, die Aussteller und Besucher angeht. 125.000 Besucher waren hier, rund 50.000 kommen aus dem Ausland...Dauer: 0:34 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München International; die Schwerpunkte lagen in verschiedenen Bereichen, ein wichtiger ist hier vor allem der Bereich der Rohstoffwirtschaft, angesichts der Ressourcenknappheit auf der Welt ist es kein Wunder, dass dieses Thema im Fokus stand; aber auch Themen wie Abwasser und Wasser waren sehr wichtig, z.B. die Bewässerung und Energiegewinnung aus Abwasser, diese Themen werden dann auch bei der nächsten IFAT eine noch größere Rolle spielen...Dauer: 0:57 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München International; die IFAT 2014 hat eine sehr gute Ausgangslage, die Marke ist weltweit bekannt, gerade aus anderen Ländern wird die Nachfrage 2014 noch größer werden, es hat sich herumgesprochen, dass die IFAT die Messe für Weltleitmesse für Umwelttechnologie und -dienstleistungen ist; wir haben Länder wie z.B. Russland, Indien, Arabien, aber auch Südamerika für die nächste Veranstaltung noch stärker im Fokus...Dauer: 0:49 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Thema ist online Aus Müll Energie erzeugen – Interview mit Dr. Ella Stengler von der European Waste-to-Energy Plants (CEWEP)
  Die IFAT ENTSORGA 2012 bricht alle Rekorde. Insgesamt sind mehr als 2900 Aussteller aus 54 Nationen nach München gekommen. Sie zeigen auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, und Rohstoffiwrtschaft die neuesten Trends und Produkte der Branche. Ebenfalls in München zu Gast sind zahlreiche Organisationen, die sich dort präsentieren. Eine davon ist die Confederation of European Waste-to-Energy Plants (CEWEP) mit Sitz in Brüssel. Frau Dr. Ella Stengler, sie sind die geschäftsführende Direktorin. Wer steckt hinter dem Kürzel CEWEP?  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Ella Stengler, geschäftsführende Direktorin der Confederation of European Waste-to-Energy Plants erklärt, was die CEWEP macht und wen sie vertritt...Dauer: 1:28 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Was bedeutet das in Zahlen?
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Ella Stengler, geschäftsführende Direktorin der Confederation of European Waste-to-Energy Plants erklärt, dass in der CEWEP insgesamt über 360 Anlagen organisatorisch vertreten sind, das sind 70 Millionen Tonnen Müll, der hier jährlich innerhalb Europas verbrannt wird; damit können 15 Millionen Einwohner mit Strom, Wärme versorgt werden...Dauer: 0:16 Min. - Format MP3 mit 256 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Welche Länder sind denn innerhalb Europas führend im Bereich der „Waste-to-Energy-Plants“?
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Ella Stengler, geschäftsführende Direktorin der Confederation of European Waste-to-Energy Plants; die größte Kapazität hat Deutschland entwickelt, man hat sich früh gegen die Deponie entschieden, gleichzeitig hat man das Recycling aufgebaut. Aber auch in Skandinavien gibt es viele Anlagen, hier sind sie besonders energieeffizient, das hat dort auch eine lange Tradition...Dauer: 1:05 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Wie ist das mit den Emissionen, die beim Verbrennen des Mülls entstehen?
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Ella Stengler, geschäftsführende Direktorin der Confederation of European Waste-to-Energy Plants; die modernen Anlagen müssen hier sehr strenge Auflagen erfüllen, das gilt für die gesamte EU; auch diesem Bereich hatte Deutschland eine Vorreiterrolle...Dauer: 0:42 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
In Deutschland gibt es bereits sehr viele dieser Anlagen, wie sieht es im europäischen Ausland aus, gerade in Mitgliedstaaten, die noch nicht so lange der EU angehören?
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Ella Stengler, geschäftsführende Direktorin der Confederation of European Waste-to-Energy Plants; es gibt andere Länder, in denen heute noch sehr viel deponiert, teilweise bis 80 Prozent des Restmülls, wie z.B. in Rumänien, Griechenland, Malta; das ist ein langer Prozess, das kann man nicht von heute auf morgen machen, das muss sich auch in den Köpfen der Menschen setzen...Dauer: 1:02 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Thema ist online Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber macht sich stark für das Recyceln von alten Handys – Sammelaktion für karitativen Zweck auf der IFAT ENTSORGA 2012
  Nach den Zahlen des Branchenverbandes Bitkom besitzen in Deutschland mittlerweile 61 Millionen Menschen ein Handy, das sind 87 Prozent aller Bundesbürger. Die Zahl von alten ausgedienten Handys in deutschen Haushalten ist noch größer. Dass sich in den alten Handys kleine Rohstoffschätze befinden, wissen nur wenige. Im Handy sind wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder auch Kupfer verbaut. Auch der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber machte sich bei der Eröffnung der IFAT ENTSORGA für das Recyceln von alten Handys stark und bilanzierte:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber; alleine in Deutschland liegen rund 85 Millionen Handys in den Schublade, das entspricht einer Menge von zwei Tonnen Gold, 22 Tonnen Silber, 745 Tonnen Kupfer, 325 Tonnen Kobald und 700 Kilogramm Paladium. Das entspricht wiederum einem Wert von 136 Millionen Euro, wenn man sie auf dem Weltmarkt kaufen müsste...Dauer: 0:53 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Auf der IFAT ENTSORGA haben die Messebesucher die Möglichkeit, ihre alten Handys kostenlos zu entsorgen und in zwei große Sammelboxen zu werfen. Aus den alten Mobiltelefonen werden die Rohstoffe wieder gewonnen und in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Dazu der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München zur Handy-Sammelaktion auf der IFAT ENTSORGA 2012; man kann, wenn man sein altes Handy bei uns auf der Messe abgibt, mit etwas Glück ein IPhone gewinnen, jeden Tag werden zwei davon verlost...Dauer: 0:16 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Der Erlös der Handy-Sammelaktion auf der IFAT ENTSORGA kommt einem karitativen Projekt zugute.
 
Thema ist online Abfälle vermeiden, Rohstoffe effizienter nutzen und Recyceln auf höchstem Niveau – Wege zu einer „echten Kreislaufwirtschaft“
  Anfang Juni tritt das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kraft, das auch auf der IFAT ENTSORGA diskutiert wird. Ziel des neuen Gesetzes ist es, einen größeren Anteil an Abfällen zu recyceln, statt zu Verbrennen. Statt der gelben Tonne könnte deshalb bald eine neue, rote Tonne vor der Tür stehen. In Bayern liegt die Recyclingquote derzeit bei 72 Prozent. Damit liegt der Freistaat über dem deutschen Durchschnitt und auch deutlich über den Quoten in anderen Ländern der EU. Das sei erfreulich, sagte Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber zum Auftakt der IFAT ENTSORGA, aber er meinte auch:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber; nachdem Bayern ein völlig rohstoffarmes Land ist, müssen wir uns in Zukunft noch besser bemühen, hier an die Stoffe noch besser ranzukommen und zwar in einem sekundären Rohstoffmarkt, bei denen wir darauf angewiesen sind sie von außen einzuholen...Dauer: 0:19 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt vor, dass spätestens ab 2015 alles aus dem Müll herausgeholt werden soll, was sich wiederverwerten lässt. Damit sollen die Recyclingquoten von derzeit 64 Prozent beim Hausmüll noch weiter gesteigert werden. Wenn Bayern jetzt schon deutlich darüber liegt, könnte die Gefahr bestehen, dass die Quote entweder wieder gesenkt wird oder die nächsten Jahre nichts mehr passiert:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber; sich durch Quoten veranlassen zu lassen, Dinge mehr oder weniger zu machen, daran glaube ich nicht; die Leute müssen es verstehen, die Rohstoffwende muss in den Köpfen stattfinden. Wenn die Bereitschaft da ist, die Erkenntnis, dass Rohstoffe endlich sind, dann kommt es nicht auf die Quote an...Dauer: 0:32 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Ähnlicher Ansicht ist auch Patrick Hasenkamp, Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU). Letztlich gehe es vorrangig darum, eine „echte Kreislaufwirtschaft“ zu erreichen. Dieses Ziel wird allerdings nur dadurch erreicht, dass alle Bürger auch tatsächlich mitmachen:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Patrick Hasenkamp, Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU); gut ist nicht genug, die Quoten sind im Gesetz vereinbart, es gibt Kommunen, die schon da drüber sind, aber es geht darum, dass wirklich alle Kommunen und Städte diese Quoten erreichen; das Gesetz gibt eine flächendeckende Biotonnenerfassung vor, gleiches gilt für eine flächendeckende Papiererfassung und auch für Metalle, die in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden; die derzeitigen Lücken, die noch bestehen, müssen geschlossen werden...Dauer: 0:55 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Wie Unternehmen Rohstoffe mit neuesten Verfahren recyclen und damit einen Teil zur „echten Kreislaufwirtschaft“ beitragen, zeigen sie auf der IFAT ENTSORGA. Die Firma hamos aus dem bayerischen Penzberg zum Beispiel hat eine neue Technik entwickelt, mit der die unterschiedlichsten schwarzen Kunststoffe getrennt und anschließend wiederverwendbar gemacht werden können. Dazu Dr. Rainer Köhnlechner, Geschäftsführer von hamos:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Rainer Köhnlechner, Geschäftsführer bei hamos; im Elektronikschrott gibt es viele unterschiedliche Kunststoffe, da sind aber nicht alle interessant, da einige von ihnen nicht wieder in den Markt gebracht werden können; heute gehen viele von diesen Kunststoffen nach China und werden dort per Hand sortiert; aber die anderen Techniken können die unterschiedlichen schwarzen Kunststoffe nicht voneinander unterscheiden, weil die Kunststoffe sind geschreddert, das sind briefmarkengroße Teilchen, um diese voneinander zu trennen, dazu haben wir die Technik...Dauer: 0:48 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Das Stichwort des neuen Verfahrens der Firma hamos heißt „elektrostatische Trennkost“, erklärt Köhnlechner:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Dr. Rainer Köhnlechner, Geschäftsführer bei hamos; man lädt die Kunststoffe elektrostatisch auf und zwar mit einer neuen Maschine, die kann einen Kunststoff positiv aufladen, den anderen negativ, über eine Hochspannungselektrode können die Kunststoffe dann voneinander getrennt werden...Dauer: 0:33 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Um einen ganz anderen „Abfall“ kümmert sich die Firma econ Industries. Sie stellt Anlagen her, mit deren Hilfe Energiesparlampen recycelt werden können. Das hat es in sich, enthalten Energiesparlampen beispielsweise gesundheitsgefährdende Stoffe wie Quecksilber. Daher dürfen sie auch nicht in den normalen Hausmüll, sondern müssen zum Beispiel bei Wertstoffhöfen abgegeben werden:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Matthias Kutny, Senior Project Engineer bei econ Industries; die Lampen werden kleingeschreddert, das Leuchtstoffpulver mit den Quecksilber wird herausgewaschen, die restlichen Stoffe wie Glas und Kunststoffe werden getrennt bzw. entsorgt. Das Waschwasser enthält das Leuchtstoffpulver, das wird dann erhitzt auf Temperaturen über 300 Grad, so dass das Quecksilber verdampft und aus dem Leuchtstoffpulver entfernt werden kann...Dauer: 0:41 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Matthias Kutny, Senior Project Engineer bei econ Industries; das Leuchtstoffpulver geht zurück an die Industrie, wo es wieder verwendet wird für die Produktion von Leuchtröhren zum Beispiel; das Leuchtstoffpulver besteht aus seltenen Erden, dieser Rohstoff ist so wertvoll, dass er wiederverwendet wird und nicht irgendwo unter der Erde deponiert wird...Dauer: 0:23 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Thema ist online Von der Seuchenbekämpfung zur Kreislaufwirtschaft - 100 Jahre Kommunale Städtereinigung
  Für Papier, Biomüll und Restmüll gibt es unterschiedlich farbige Mülltonnen. Einmal pro Woche oder alle 14 Tage kommt die städtische Müllabfuhr und leert die Tonnen. Viele Fahrzeuge sind bereits elektrobetrieben mit Strom aus Müllverbrennungsanlagen. Deutschland gilt in diesem Bereich als vorbildlich, doch bis dahin war es ein weiter Weg. 1912 als „Vereinigung der Leiter städtischer Fuhrparks- und Stadtreinigungsbetriebe“ gegründet werden die kommunalen Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebe nun durch den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertreten. Auf der IFAT ENTSORGA gibt es nun zum 100-jährigen Bestehen der verbandlichen Vertretung kommunaler Städtereiniger eine Sonderausstellung: Dokumentiert sind hier die Anfänge der kommunalen Städtereinigung, die sogar bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Damals waren die hygienischen Bedingungen vor allem in vielen Großstädten noch unzureichend. Es herrschten Seuchen, die eine von den Städten und Gemeinden gemeinsam organisierte Müllabfuhr langsam notwendig werden ließen, erklärt Patrick Hasenkamp, der Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU):  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Patrick Hasenkamp, der Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU); die sind Anfang des 20. Jahrhunderts immer weiter gefestigt worden, man hat sich überlegt, was mache ich mit dem Müll, einfach vergraben und vergessen klappte nicht mehr; es gab damals auch die erste Müllverbrennungsanlagen in Hamburg; man hat damals versucht, gemeinsam mit den Kommunen die Dinge weiterzuentwickeln...Dauer: 0:28 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Dazu gehörte zum Beispiel auch das regelmäßige Abholen des Mülls:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Patrick Hasenkamp, der Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU); das ist inzwischen auch 100 Jahre her, dass man die ersten Mülltonnen eingeführt hat, die zum Teil noch mit Pferdegespannen abgeholt wurden, nach und nach wurden die durch motorisierte Fahrzeuge ersetzt. Nach dem Krieg waren es noch einmal die Pferde, die zum Einsatz kamen; daher kommt auch der Begriff des Müllkutschers; früher mussten sich die Kollegen eben auch mit den Tieren beschäftigen, wie zum Beispiel, mit wie viel Futter kann ich wie viel Müll einholen; daraus hat sich dann nach dem Krieg sehr schnell eine geordnete Abfallwirtschaft entwickelt, die heute in Deutschland Maßstäbe setzt...Dauer: 0:44 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Dies schließt auch die Trennung des Mülls mit ein. Die Grundsteine wurden bereits in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg gesetzt – aus der Not heraus:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Patrick Hasenkamp, der Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU); das war eine bittere Lehre, die die Menschen damals ziehen mussten; die Menschen haben Eisenmaterialien gesammelt bis hin zu Textilien; man hat gemerkt, dass man zwar Braunkohle oder Steinkohle hat, aber das alleine nicht ausreicht, um den Wirtschaftskreislauf am Laufen zu halten. Damals hat man angefangen, Fremderfassungssysteme aufzubauen, die sich dann vor allem in den 60er und 70er Jahren schnell weiterentwickelt haben...Dauer: 0:34 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Interessanterweise entwickelten sich in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR in dieser Zeit zwei unterschiedliche Systeme heraus, so Hasenkamp:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Patrick Hasenkamp, der Vizepräsident des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU); in den heutigen neuen Bundesländern hatten sie ein System von Wertstoffhöfen in Kombination mit Rückkaufstellen, bei uns war es der Aufbau von getrennten Tonnensystemen oder auch von Wertstoff- und Recyclinghöfen, die den Bürgern immer weitere Trennmöglichkeiten eröffnet haben...Dauer: 0:23 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Thema ist online Geothermie: Die Energiequelle aus dem Erdinneren ist auf dem Vormarsch
  Vielen sind sicher schon die großen technischen Anlagen aufgefallen, die auf den ersten Blick wie Startrampen für Mondraketen anmuten, wie zum Beispiel in München-Unterhaching. Die Rede ist von Geothermie-Anlagen, von denen es in Deutschland bisher rund 20 gibt. Geothermie bzw. Erdwärme ist die Wärme, die vom flüssigen Kern des Erdinnern an die Oberfläche dringt und dabei im oberen Teil der Erdkruste, zum Beispiel in Thermalwasser, gespeichert wird. Sie ist landschaftsschonend, kohlendioxidarm, farb- und geruchlos und nach menschlichem Ermessen unerschöpflich. Einer Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zufolge wird die Stromerzeugung durch Geothermie in Deutschland bis 2020 auf jährlich 3.750 Gigawattstunden (GWh) ansteigen. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren es erst 19 GWh, was dem jährlichen Strombedarf von 6.300 Zweipersonen-Haushalten entspricht. Dass das Thema im Trend liegt, darauf hat auch die IFAT ENTSORGA reagiert und die Geothermie als neuen Produktbereich aufgenommen. Auf einer eigenen Sonderfläche präsentieren sich Unternehmen, die im Bereich Geothermie tätig sind. Dabei ist auch die Firma Herrenknecht Vertical aus Schwanau. Das Unternehmen hat sich auf geothermische Bohrungen spezialisiert:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Thomas Janowski, Vetriebsleiter Herrenknecht Vertical; in Deutschland haben wir nicht optimale Voraussetzungen für geothermische Anlagen außer in bestimmten Regionen wie in Bayern oder im Oberrheingraben; um wirtschaftlich mit Geothermie Kraftwerke betreiben zu können, um eben auch Haushalte mit warmen Wasser zu versorgen, muss man in Deutschland zwischen vier und sechs Metern tief bohren. Die Firma Herrenknecht bohrt hydraulisch. Nach Worten von Janowski ist dieses Verfahren wesentlich leiser als herkömmliche Bohrungen, was wiederum auch die Akzeptanz in der Bevölkerung für Geothermie erhöhe:...Dauer: 0:31 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Thomas Janowski, Vetriebsleiter Herrenknecht Vertical; das Einbringen des Bohrgestänges läuft via Roboter, man braucht weniger Leute, das macht das Arbeiten auch insgesamt sicherer...Dauer: 0:21 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Thomas Janowski, Vetriebsleiter Herrenknecht Vertical; der Bohrer funktioniert wie ein Handbohrer; dann hängt er an einem Rohr, das verschraubt wird mit Stücken von 9,5 Metern, die Bohranlage verbaut hier immer zwei, wenn die 19,5 Meter verbaut sind, wird der Strang abgefangen und dann wird ein Neuer eingebracht, der Strang ist innen hohl, da wird Hochdruckspülflüssigkeit eingebracht zur Kühlung und um das Bohrklein nach oben zu befördern, außerdem wird das Bohrloch dadurch noch stabilisiert...Dauer: 1:00 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Nach dem Bohren muss noch ein sogenanntes Futterrohr in das Bohrloch eingebracht werden, um die Bohrwand zu stabilisieren und um die einzelnen Gesteinsschichten voneinander zu trennen. Bis die Bohrung fertig ist, dauert es in etwa 70-90 Tage, erklärt Janowski:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Thomas Janowski, Vetriebsleiter Herrenknecht Vertical; im Idealfall trifft der Bohrer auf eine wasserführende Schicht und man hat unter Wasser einen natürlichen Wärmetauscher; es gibt viele Gegenden, wo man in bestimmter Tiefe auf einen heißen Stein trifft, dann kommt das sogenannte Hot-Dry-Rock-Verfahren zur Anwendung; man macht hier zwei Bohrlöcher nebeneinander; unter der Erde haben die beiden Löcher einen Abstand von etwa 1-2 Kilometer, oben sind es nur ein paar Meter. Dann wird mit Hochdruckpumpen eine spezielle Wassermischung eingebracht, bis der Fels sich aufsprengt; das birgt natürlich auch Risiken, zum Beispiel, dass der Stein nicht in der gewünschten Richtung aufplatzt, oder zum anderen dass dadurch unterirdische Beben ausgelöst werden...Dauer: 1:15 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Damit die Bohrungen optimal durchgeführt werden können, gibt es spezielle Bohrköpfe. Solche stellt das Familienunternehmen Karbo her. Die Geschäftsführerin Petra Karnebogen-Fuchs zeigt auf der IFAT ENTSORGA auf dem Gemeinschaftsstand Geothermica zahlreiche Bohrköpfe für die unterschiedlichsten Gesteinsarten:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Petra Karnebogen-Fuchs, Geschäftsführerin Karbo; die Bohrköpfe gibt es für weiches Gestein bis ganz hartes Gestein wie zum Beispiel Granit; das Neueste bei uns sind Bohrköpfe mit Bohrstiften, die mit Diamantstaub beschichtet sind; die haben den Vorteil, dass man sie während einer Bohrung nicht mehr nachschleifen muss; es entstehen also während einer Bohrung keine ungewollten Pausen mehr...Dauer: 0:45 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Dass das Thema im Trend liegt, darauf hat auch die Messegesellschaft selbst reagiert. Sie ist die erste Messegesellschaft weltweit, deren Hallen mit Erdwärme durch die Geothermie-Anlage in der Messestadt Riem beheizt werden.
 
Thema ist online Eröffnungsinterview zur IFAT ENTSORGA 2012
  Auf dem Gelände der Messe München dreht sich ab heute, den 7. Mai alles um das Thema Umwelt, beziehungsweise Umwelttechnologie. Denn dort findet bis zum 11. Mai 2012 die IFAT ENTSORGA statt, die weltweit wichtigste und größte Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Eugen Egetenmeir, sie sind Geschäftsführer der Messe München GmbH, was gibt es auf der IFAT ENTSORGA zu sehen?  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir erklärt, was es auf der Messe IFAT ENTSORGA zu sehen gibt....Dauer: 0:19 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Keine andere Branche wächst derzeit so kontinuierlich, wie die der Umwelttechniken und der Umweltdienstleistungen. Dies spiegelt sich auch auf der Messe wieder. Alle Hallen sind seit Wochen ausgebucht. In nahezu allen Produktkategorien wird bereits eine Warteliste geführt. Die IFAT ENTSORGA kann mit einem kräftigen Flächenzuwachs auf insgesamt 215.000 Quadratmeter einen neuen Rekord verzeichnen:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir freut sich über die Rekordmesse, mit einer Beteiligung von mehr als 2.900 Ausstellern aus 54 Nationen – das ist ein Plus von über 200 Aussteller....Dauer: 0:18 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Einer der Trends ist dem Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir zufolge die Ressourcenwirtschaft. Als Beispiel nennt er Handy-Recycling....Dauer: 0:37 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Auf der diesjährigen IFAT ENTSORGA wurden zwei neue Themenbereiche Geothermie und Bewässerungstechnik hinzugefügt.
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Geothermie hängt ja mit dem Thema Wasser zusammen, wie der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir erklärt. Sie sei gerade im Münchener Umfeld eine wichtige Energiequelle geworden und spiele bei der Energiewende eine zunehmende Rolle....Dauer: 0:23 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Das Thema Bewässerungstechnik wurde auf Wunsch der Kunden aus dem Mittleren Osten und Indien mit aufgenommen....Dauer: 0:33 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir zum Thema Mega Cities, ein weiterer Schwerpunkt auf der IFAT ENTSORGA....Dauer: 1:02 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Mittlerweile sind alle Hallen belegt, es gibt lange Wartelisten.
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Eugen Egetenmeir sieht bei der IFAT ENTSORGA weiteres Wachstumpotential. Darüber hinaus wird das Thema auch in andere Länder wie China exportiert, man gehe zu den Kunden hin, dort wo der Bedarf bestehe....Dauer: 0:44 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Thema ist online VDMA erwartet von den Umwelttechnologien einen großen Zukunftsmarkt für den Maschinenbau
  Im ersten Quartal des Jahres 2012 ist der Auftragseingang bei den Deutschen Maschinenbauern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent zurückgegangen. Die Minusraten resultierten aus ungewöhnlich hohen Bestellungen im Jahr 2011, erklärte der Hauptgeschäftsführer des VDMA Dr. Hannes Hesse anlässlich der Eröffnung der IFAT ENTSORGA 2012 in München. Er rechnet damit, dass sich die Lage spästens zur Jahresmitte wieder bessert und die Branche wieder auf Wachstumskurs einschwenken wird:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Hauptgeschätsführer des VDMA Dr. Hannes Hesse beschreibt die konjunkturelle Lage im ersten Quartal....Dauer: 0:31 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Hauptgeschätsführer des VDMA Dr. Hannes Hesse ist zuversichtlich aufgrund der positiven Entwicklung in den USA. Zudem rechnet er mit weiteren Investitionen in China....Dauer: 0:19 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Hauptgeschätsführer des VDMA Dr. Hannes Hesse bleibt nach den Wahlen in Frankreich, Griechenland und Schleswig Holstein gelassen, auch was die getroffenen Vereinbarungen betreffen....Dauer: 0:16 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Es bleibe bei ihrem Bild von real Null Prozent Wachstum in diesem Jahr, fügte Hesse hinaus. Er spricht von einer Stabilisierung auf gutem Niveau. Dabei erwarten sich die Unternehmen Wachstumsimpulse von der Messe IFAT ENTSORGA, der Leitmesse fr Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Die Deutschen Maschinenbauer rechnen sich von den Themen Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit enorme Chancen fr ihre Branche aus, wie Hesse auf der IFAT ENTSORGA ENTSOR2012 sagte:
 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Der Hauptgeschäftsführer des VDMA Dr. Hannes Hesse erwartet sich große Impulse weltweit von den Themen Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit; man sieht auf der Messe, dass viele Techniken, Verfahren nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern sich auch ökonomisch rechnen....Dauer: 0:45 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
 
Dies spiegelt sich auch auf der Messe wieder. Alle Hallen sind seit Wochen ausgebucht. In nahezu allen Produktkategorien wird bereits eine Warteliste geführt. Die IFAT ENTSORGA kann mit einem kräftigen Flächenzuwachs auf insgesamt 215.000 Quadratmeter einen neuen Rekord verzeichnen. Die Beteiligung von mehr als 2.900 Ausstellern aus 54 Nationen ein Plus von 7 Prozent - erreicht in diesem Jahr ebenfalls einen neuen Spitzenwert.
 
Thema ist online Die Ressource Wasser wird knapp - Wiederverwendung von Abwasser immer wichtiger
  Um die weltweiten Wasserressourcen zu schonen, kommt der Wiederverwendung von Abwasser, der Wiederaufbereitung von Trinkwasser eine wichtige Rolle zu. Auf der IFAT ENTSORGA steht das Thema Abwasseraufbereitung und Bewässerungstechnik daher auch bei vielen Ausstellern auf der Agenda. Bei Siemens zum Beispiel wird der Fokus bei diesem Thema vor allem auf die Energieeffizienz der Verfahren gelegt. Das gilt sowohl bei der Abwasser- wie auch bei der Trinkwasseraufbereitung. Armin Schütz, Vertriebsleiter bei Siemens Industry nennt ein Beispiel bei dem Trinkwasser durch eine Siemens-Anlage desinfiziert und aufbereitet wird. Die Anlage versorgt ein Ballungszentrum mit rund 500.000 Menschen mit Trinkwasser:  
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Armin Schütz Vertriebsleiter bei Siemens Industry; wir haben für großen Konzern eine Abwasseraufbereitungsanlage gebaut, hier werden mit einem UV-Desinfektionsverfahren Keime, Bakterien im Trinkwasser gefiltert; in der Stunde werden rund 8000 Kubikmeter Wasser aufbereitet Auf der IFAT ENTSORGA stellt Siemens-Division Industry Automation auch ein neues System vor, mit dem Wasser zum Beispiel für die Lebensmittelproduktion hergestellt wird. Das sogennante Industriewasser zeichnet sich durch eine besonders hohe Wasserqualität aus. Um Industriewasser herzustellen, verwendet Siemens die sogenannte Umkehrosmose-Technik, erklärt Schütz:...Dauer: 0:33 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Armin Schütz Vertriebsleiter bei Siemens Industry; das ist ein Verfahren, bei dem aus dem Wasser Salze, Keime und Bakterien herausgefiltert werden; dieses entsalzte Wasser kann zwar nicht getrunken werden, wird aber in der Lebensmittelindustrie z.B. bei der Herstellung von Getränken verwendet, somit hat dieses Wasser eine hohe Produktqualität Neben dem Unternehmen Siemens zeigt auch die Firma Huber aus dem bayerischen Berching neuartige Anlagen zum Wasserrecycling. Diese sind vor allem für Shoppingzentren oder Hotels gedacht. Nach Worten von Wolfgang Schnabl, Mitglied im Greenbuilding-Department bei der Firma Huber SE liegen die Vorzüge derartiger Anlagen auf der Hand: sie seien geräusch- und geruchslos, außerdem ließen sie sich in die bestehende Architektur einpassen., ohne dass sie dann als Abwasseraufbereitungsanlagen auffielen:...Dauer: 0:29 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Wolfgang Schnabl, Mitglied im Greenbuilding-Department bei Huber SE; gedacht ist das für größere Gebäudekomplexe in urbaner Umgebung oder für Hotels, dort wird „onside“ das Abwasser aufbereitet; dieses Wasser kann dann wiederverwendet werden, um z.B. Golfanlagen oder Rasenflächen zu bewässern Nach Worten von Schnabl liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser derzeit pro Tag in Deutschland bei 129 Liter – in einem Hotel sogar zwischen 300 und 600 Liter pro Gast. Hier stecke enormes Einsparungskapital:...Dauer: 0:30 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz

 
Klicken zum Laden oder Speichern... O-Ton: Wolfgang Schnabl, Mitglied im Greenbuilding-Department bei Huber SE; das Hotel hat die Möglichkeit den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren, weil das Wasser, das einmal gekauft wurde, sollte mindestens zwei-, dreimal wieder verwendet werden Daneben informieren auf der IFAT ENTSORGA auch mehrere Organisatoren über die knappe Ressource Wasser, wie zum Beispiel die „German Water Partnership“ oder die UN-Water. Auch die Ausstellung „Wasser ist Zukunft“ zeigt, wie viel Wasser auf der Erde überhaupt zur Verfügung steht, wie es gefährdet ist und wie es geschützt werden kann....Dauer: 0:26 Min. - Format MP3 mit 192 kbit/s bei 44,1 kHz