Die Bilanz der Messe München für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 kann sich sehen lassen. Das Unternehmen erzielte konzernweit einen Rekordumsatz von insgesamt 301,8 Millionen Euro – der Umsatz für die Messe München GmbH betrug 257,9 Millionen Euro. Das liegt mehr als 16 Millionen Euro über dem Plan. Das EBITDA ist ebenfalls deutlich gewachsen - auf 80,3 Millionen Euro, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich bei der Bilanzpressekonferenz ausführte. Damit ist das Jahr 2010 das Stärkste in der Konzerngeschichte. Vor allem die internationalen Leitmessen bauma und ispo, die neue IFAT ENTSORGA und im Ausland die BAUMA China haben zu diesem Ergebnis beigetragen:
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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH zieht Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr: Es ist das beste Jahr in der Geschichte der Messe München, mit dem Ergebnis von 302 Millionen beim Umsatz weltweit ist die Messe München bei den deutschen Messeveranstaltern auf den Platz 3 vorgerückt. Vor allem die internationalen Leitmessen gingen sehr stabil durch den Markt, es konnten auch neue Besucher- und Ausstellerrekorde verzeichnet werden wie z.B. bei der bauma, IFAT ENTSORGA. Das führt insgesamt zu einem deutlich gewachsenen EBITDA von 80,3 Millionen, damit ist das Unternehmen hochprofitabel (Länge 00:56 Min.)
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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH zum Erfolg: Für den Erfolg 2010 sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Die Messe konnte z.B. die ENTSORGA nach München holen, die bisher in Köln stattgefunden hat und in die IFAT integrieren, sie findet alle zwei Jahre statt und ist damit die größte Umwelttechnologiemesse der Welt. Das hat umsatzseitig einen großen Schub gebracht. Bei den Weltleitmessen gibt es ebenfalls eine hohe Stabilität. Außerdem hat sich die Messe München darum bemüht, durch Umstrukturierungen und Einsparungen im Unternehmen etwa 11 Millionen einzusparen. Nach Abschreibungen und Zinsen bleibt damit ein echter Gewinn von etwa 12,2 Millionen Euro (Länge 00:58 Min.)
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Die neuen Rekorde bei Aussteller- und Besucherzahlen führen zu konkreten Überlegungen, das Münchner Messegelände auch flächenmäßig zu vergrößern. Dazu Klaus Dittrich:
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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH: Wir haben mehr und mehr Messen, die an ihre Kapazitäten stoßen, z. B. die BAU, die das gesamte Gelände belegt oder die ispo oder die Gastveranstaltung Intersolar, so dass wir uns ernsthaft damit beschäftigen, zwei weitere Hallen zu bauen. Wenn die Gesellschafter zustimmen, werden wir nach der bauma 2013 mit dem Bau beginnen (Länge 00:42 Min.)
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Nach den Worten von Dittrich setzt sich der positive Trend auch im laufenden Jahr fort. Bei der Bau und der transport logistic wurden neue Besucherrekorde erzielt, auch die inhorgenta konnte in diesem Jahr das positive Ergebnis des Vorjahres noch einmal steigern:
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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH: Im 2011 sind wir sehr gut unterwegs, wir werden wieder über Plan abschließen. Es zeigt sich, dass die Projekte im Rahmen des Effizienz- und Wachstumsprogramms SPEED weiter das Ergebnis verbessern und auch in den nächsten Jahren verbessern werden. Der Anteil des Auslandsumsatzes wird sich ebenfalls verbessern – in China hat die Messe München ebenfalls zweistellige Wachstumszahlen, es zeigt sich, dass die jahrelange Aufbauarbeit nun Früchte trägt (Länge 00:40 Min.)
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Durch das Effizienz- und Wachstumsprogramm SPEED, das seit Frühjahr 2010 umgesetzt wird, soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig gesteigert und ohne Gesellschafterzuschüsse gewirtschaftet werden. Denn ab dem Jahr 2014 bekommt die Messe München keine Zuschüsse mehr von ihren Hauptgesellschaftern. Dittrich nennt ein Beispiel aus diesem Programm:
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Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH: Vertriebsaktivitäten werden zukünftig weltweit zentral gesteuert werden. Ab Januar 2012 wird es dafür eine zentrale Stelle geben. Zudem haben wir das System der Provisionen stark vereinfacht, so dass wir in der Vertriebsleistung eine Verbesserung um mehrere Millionen erwarten (Länge 00:30 Min.)
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