Fahrräder mit Elektroantrieb werden in Deutschland immer beliebter. Im vergangenen Jahr seien rund 150.000 verkauft worden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich, auf der Hauptpressekonferenz zur BIKE EXPO 2010. Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit ist der E-Bike-Anteil in Deutschland auf vier Prozent des Gesamtfahrradmarktes gestiegen. Zu den begeisterten Kunden zählt auch der Messechef:
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Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München GmbH, Klaus Dittrich machen E-Bikes einen Heidenspaß. Man habe das Gefühl mit Siebenmeilenstiefeln Rad zu fahren (Länge 00:13 Min.)
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Die Messe München hat laut ihrem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Klaus Dittrich fünf Dienstfahrräder angeschafft. Sie seien eine echte Alternative zum Auto (Länge 00:09 Min.)
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Die Pedelecs sind auch eines der Hauptthemen auf der Bike Expo 2010. Zahlreiche Aussteller haben mittlerweile verschiedene Modelle im Angebot. Das sicherlich teuerste E-Bike der Welt bietet die Regensburger Firma PG Bikes. Ihr futuristisch aussehendes „Blacktrail“ kostet rund 60.000 Euro:
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Laut dem Geschäftsführer von PG Bikes, Manuel Ostner, erfüllt das „Blacktrail“ alle Superlativen: das leichteste E-Fahrzeug mit 16 Kilogramm, das Schnellste mit über 100 km/h, mit dem stabilsten Karbonrahmen, den es zur Zeit am Markt gibt, und mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Und auch vom Preis her ein Superlativ (Länge 00:38 Min.)
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Dem Geschäftsführer Manuel Ostner zufolge gibt es weltweit bereits 41 Kunden, die sich vom Preis nicht abschrecken ließen und sich für ein „Blacktrail“ entschieden haben. Doch auch Verbraucher, die nicht so viel Geld ausgeben wollen, können künftig mit viel Rückenwind und ohne große Anstrengungen bergauf fahren, wie die zahlreichen Modelle zeigen, wie zum Beispiel das passende Pedelec für Mütter, das „Family 2+1“ der Firma JD Group. Die Firma aus Taiwan ist ein Zulieferer für große Fahrradhersteller; das „Family 2+1“ wird voraussichtlich um 1.800 Euro kosten:
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Nils Niederheide ist für die Presse bei der JD Group zuständig. Die Firma aus Taiwan präsentiert auf der BIKE EXPO das Family 2+1 Fahrrad, das optional zwei Kindersitze hat. Das Fahrrad wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Die Firma JD Group ist ein Zulieferer für große Fahrradhersteller (Länge 00:39 Min.)
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Ein weiteres Highlight unter den Elektrorädern ist das „Copenhagen Wheel“, das beim Newcomer-Wettbewerb der BIKE EXPO – dem BrandNew Award den ersten Preis gewonnen hat. Das „Copenhagen Wheel“ kann als fahrende Umweltstation bezeichnet werden. Ein Modul wird an das Hinterrad jedes beliebigen Fahrrades eingebaut und speichert die Bremsenergie in einem Akku. Wenn der Fahrer zusätzlichen Schub braucht, wird Energie freigesetzt und das Treten dadurch erleichtert. Und eines der schnellsten E-Bikes ist das „Grace“. Der 1.300 Watt-Motor kann bis auf 70 km/h beschleunigen, grundsätzlich wird das Bike aber auf straßentaugliche 45 km/h herunter geregelt. Auch der Fahrradhersteller Hercules beschäftigt sich seit Jahren schon mit dem Thema Elektrofahrräder. Zuständig bei der Firma ist Thomas Drehmel:
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Besonders hervorzuheben sind dem Hercules Produktmanager Thomas Drehmel zufolge die Cityräder im 20 Zoll Bereich, die es auch als Faltrad geben wird (Länge 00:59 Min.)
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Die Hercules 20 Zoll Räder wird es voraussichtlich ab kommendem Jahr auf dem Markt geben. Sie werden rund 2.300 Euro kosten.
Nach Schätzungen des Vereins ExtraEnergy e.V. werden in diesem Jahr in Deutschland etwa 200.000 Stück E-Bikes verkauft werden.
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Selbst der erste Vorsitzende des Vereins ExtraEnergy e.V. Hannes Neupert ist überrascht worden, wie schnell das jetzt ging. Seinen Worten nach ist die Technik deutlich besser geworden. Gegenüber früher sind die Batterien nur noch halb so schwer. Dabei hat sich die Reichweite verdoppelt (Länge 00:47 Min.)
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Wer sich ein solches Gefährt anschaffen will, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen als für ein normales Fahrrad. E-Bikes und Pedelecs kosten in der Regel doppelt so viel wie ein Fahrrad ohne elektronische Unterstützung:
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Dem ersten Vorsitzenden des Vereins ExtraEnergy e.V. Hannes Neupert zufolge ist es sinnvoll, mindestens 1.800 Euro in ein Pedelec zu investieren, um ein gescheites Fahrrad zu bekommen (Länge 00:19 Min.)
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Dem ersten Vorsitzenden des Vereins ExtraEnergy e.V. Hannes Neupert zufolge sind die Modelle ganz unterschiedlich bei der Wartung (Länge 00:49 Min.)
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Deshalb rät Neupert solche hochpreisigen Fahrräder am Besten im Fachhandel zu kaufen.