Die Erfolgsgeschichte der BAU wird fortgesetzt, wie die Messe München zum Auftakt bei der Hauptpressekonferenz feststellt. Das zeigt sich unter anderem an der Entwicklung der Besucher- und Ausstellerzahlen. Mehr als 212.000 Besucher kamen bei der vergangenen BAU 2009 und in diesem Jahr rechnet die Messe mit einem weiteren Zuwachs. Auch bei den Ausstellern erreicht die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme 2011 einen neuen Rekord, mit 2.058 Ausstellern aus 46 Ländern. Nach den Worten des Geschäftsführers der Messe München GmbH, Reinhard Pfeiffer ist die BAU 2011 komplett ausgebucht:
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Unter anderem ist für den Geschäftsführer der Messe München GmbH Reinhard Pfeiffer der Zuwachs bei den Planern, Bauingenieuren und Architekten ein Zeichen des Erfolges. Mittlerweile sei die BAU 2011 die größte Architektenmesse der Welt (Länge 00:41 Min.)
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Nach Ansicht des Vorsitzenden des Ausstellerbeirates der BAU, Dieter Schäfer sind die gesamtwirtschaftlichen Vorzeichen für die diesjährige BAU deutlich positiver als bei der Vorveranstaltung vor zwei Jahren:
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Sie sähen im Prinzip im gesamten Baustoffbereich Zuwächse, erklärt der Vorsitzende des Ausstellerbeirates der BAU, Dieter Schäfer. Er ist auch der Vorstandschef der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG. Seinen Worten nach haben nur die Baustoffindustrien etwas Probleme, die stark exportorientiert sind. Aber insgesamt sei die Stimmung überhaupt nicht zu vergleichen mit 2009, weil die Lage am Arbeitsmarkt besser geworden sei (Länge 00:44 Min.)
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Deshalb wird vor allem beim Wohnungsbau ein weiterer Zuwachs vorausgesagt, unter anderem vom Wirtschaftswissenschaftler Erich Gluch vom ifo Institut:
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Nach den Worten von Erich Gluch vom ifo Institut München bleibt der Wohnungsbau der Wachstumsmotor der Bauwirtschaft. In diesem und im nächsten Jahr rechnet er mit einem Anstieg der Investitionen von zwei bis drei Prozent, eventuell sogar mehr (Länge 00:26 Min.)
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Trotz dieses Zuwachses rechnet Erich Gluch vom ifo Institut München nicht mit sinkenden Mieten, aufgrund des hohen Defizits bei den Wohnungen (Länge 00:14 Min.)
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Sorgen bereitet der Branche der öffentliche Bau. Nach Auslaufen der Konjunkturprojekte sei er nur schwer einzuschätzen, so Schäfer. Der Auftragseingang im Straßenbau ist seinen Worten nach rückgängig. Das könnte sich aber nach den Frostschäden der letzten Wochen und Monate in der nächsten Zeit ändern, hofft er. Der ifo Experte Erich Gluch rechnet in diesem Jahr nur mit einem moderaten Rückgang beim öffentlichen Bau.
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Der öffentliche Bau sei, Gott sei Dank, der kleinste Bereich im gesamten Bausektor, stellt der Ifo Experte Erich Gluch fest. Auch glücklicherweise seien etliche Milliarden aus den Konjunkturprogrammen in der Röhre. Deshalb rechnet er nur mit einer Stagnation oder einem moderatem Rückgang beim öffentlichen Bau (Länge 00:18 Min.)
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Der Vorsitzende des Ausstellerbeirates der BAU, Dieter Schäfer sieht die hohen deutschen Energiekosten, die seinen Worten nach staatlich induziert sind, kritisch. Die Belastungsaddition durch Emissionshandel, Förderung erneuerbarer Energie beziehungsweise Energie- und Stromsteuer entwickele sich mehr und mehr zu einem Standorthandicap für die Industrieproduktion:
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Der Vorsitzende des Ausstellerbeirates der BAU, Dieter Schäfer nennt als ein Beispiel Aluminiumhersteller, die deshalb bereits ins Ausland abgewandert sind. Mittlerweile sei hierzulande der Strom viermal so teuer wie Gas (Länge 00:22 Min.)
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Die Industrie setzt auf die Innovationen der Branche, die in hoher Anzahl auf der BAU zu sehen sind. Es gibt vier Leitthemen, die nach Auffassung der Messe wegweisend für die Zukunft des Bauens sind: Nachhaltig bauen, Generationengerecht bauen, Forschung & Innovation sowie Aus- und Weiterbildung. In Sonderschauen und Foren können sich die Besucher über diese Schwerpunktthemen informieren:
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Der Projektleiter der BAU 2011, Mirko Arend zu den Highlights auf der BAU 2011. Als Beispiele nennt er das Musterhaus zum generationengerechten Bauen in der Halle A 4 sowie das Solarhaus der FH Rosenheim im Freigelände (Länge 00:51 Min.)
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Die BAU beginnt diesmal eine halbe Stunde später und zwar von 9:30 Uhr – 18:30 Uhr, um dem Berufsverkehr auszuweichen und Engpässe im MVV zu vermeiden.